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ADAC Rallye Deutschland 2014

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"danke, lieber Rallye-Gott, dass du uns Spannung bescherst..."

Wie unberechenbar der Rallye-Sport doch sein kann, wurde an diesem kühlen Augustwochenende wieder einmal jedem deutlich, der die Rallye Deutschland vor Ort erlebt, oder sie in den Medien verfolgt hat.

Aber, fangen wir der Reihe nach an.

Da waren auf der einen Seite die wunderbaren Boliden von Volkswagen Motorsport, von denen manche sogar behaupten, sie seien unschlagbar. Diese Polo WRC wurden vom aktuellen Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier, vom aufstrebenden Finnen Jari-Matti Latvala und vom norwegischen Heißsporn Andreas Mikkelsen in der Vergangenheit vorzüglich bewegt.
Und auf der anderen Seite, da tummelt sich der Rest.
Die jungen Meeke und Östberg im Citroen-WRC, Evans und Hirvonen im bekannten Ford Fiesta WRC. Ebenfalls war das neue Hyundai-Team mit drei Autos am Start in Trier. Die Werksfahrer waren Thierry Neuville, Vorjahressieger Dani Sordo und der französische Monte-Sieger von 2011, Bryan Bouffier.

Der erste Paukenschlag erklang bereits während der Test-Wertungsprüfung am Donnerstag, als der schnelle Belgier Neuville den Hyundai i20 WRC mit einer sechsfachen Rolle in die Weinberge schmiss. Nur durch eine Nachtschicht seiner Mechaniker war der Start überhaupt noch möglich.

Unser VW-Rallye-Team war natürlich bei ihrer Heimrallye auf Sieg programmiert. Was anderes als Platz eins kam nicht "in die Tüte"!

Aber keiner der Teilnehmer oder Fans hatte vor der Deutschland-Rallye auch nur einen blassen Schimmer davon, wie bitter die Riesling-Trauben doch schmecken können, wenn sie dem Führenden kurz vor der Zielrampe mit Bestzeit um die Ohren fliegen...!?
Alles verstanden?
...Nein,
also, liebe Rallyefreunde,
falls ihr nicht alles mitbekommen habt, warum unsere Rallye Deutschland "anno 2014" so hochdramatisch war, schaut euch doch einfach die folgenden Bilder an und schmökert etwas im Geschriebenen herum.

Aber Vorsicht, es werden noch ein paar Paukenschläge kommen...

Viel Spaß!

Euer
Rainer




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"What a Wonderful World"
Und auch die Leute waren vom Allerfeinsten,
...bei diesem Motorsport-Spektakel.
Die Weinberg-Prüfungen waren wieder der "absolute Hammer".
Hyundai Werksfahrer und Vorjahressieger Dani Sordo mit Beifahrer Marc Marti...
...verbremst sich hier im "i20 WRC" und hat Glück...
Das "Citroen World Rally Team" musste nach 12 Siegen in Folge (!) diesmal mit Platz 6 zufrieden sein.
Mats Östberg holt diese Platzierung.
...und so bleibt der Spanier weiter aussichtsreich im Rennen.
Robert Kubica, der Mann der aus der Formel-1 kam, lässt im Ford Fiesta RS WRC "die Sau raus".
Mikko Hirvonen, wahrscheinlich bei seiner letzten "Deutschland".
Weil die Konkurrenz strauchelte lag am letzten Tag plötzlich der Engländer Kris Meek in Führung.
Doch auch der haut den DS3 WRC in die Mauer.
Der dritte Paukenschlag!
...dass statt des Grabens nur die Einfahrt in eine "barmherzige Wiese" kommt...
Trotzdem ein geiles Team!
Der neue Citroen DS3 R5 machte in den Händen von Sebastien Chardonnet eine gute Figur.
Elfyn Evans fährt eine tolle Rallye im Ford WRC
Dani Sordo und Marc Marti belegen den starken 2.Platz im neuen Hyundai World Rally Car.
Unser Finne Mikko Hirvonen ist etwas in die Jahre gekommen und muss sich sogar seinem jungen Teamkollegen Elfyn Evans beugen.
Richard Tuthill aus Wales rührt hier im Getriebe seines Porsche.
Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul und der Hyundai i20 WRC,
Sensationeller Sieg bei der Rallye Deutschland 2014.

Suuuuupergeil !!!

Ford Service bei M-Sport, dem Team, wo...
...der junge Engländer Elfyn Evans zuhause ist.
Weltmeister Sebastien Ogier haut den schnellen Polo WRC zweimal von der Piste und muss einpacken.
Der zweite Paukenschlag!
Links, oben und unten:
Impressionen von unserem WM-Lauf
Auch "Gaßner-Motorsport" war wieder mit zwei Mitsubishi dabei.
Und auch der mit einer Minute führende Finne Jari-Matti Latvala parkt sein VW WRC weit abseits der Strecke in einem Weinberg. (Wenn die Trauben durch`s Auto fliegen, gibt’s bestimmt keine Bestzeit)
Der vierte Paukenschlag!
Der junge Norweger Andreas Mikkelsen macht keine Fehler und driftet als bester VW-Pilot auf Platz 3.
Andreas Mikkelsen/Ola Floene, VW Polo R WRC
Elfyn Evans holt mit seinem Beifahrer Daniel Barrit die Bestzeit auf der allerletzten Prüfung,
der "Power-Stage", die sogar live in "Servus-TV" übertragen wurde.
Schnellster Privatier war wieder einmal der Tscheche Martin Prokop.
...und auch das VW Team feiert einen schönen 3. Platz.
Aber die Fans freuen sich trotzdem über den starken Auftritt...
Und auch der Thierry war schnell wie ein Pfeil !
Danke liebe Schrauber !!!
Durch die vielen Fehler der anderen hatte auf einmal ein Mann den Sieg geschafft, den wohl niemand mehr auf der Rechnung hatte. Nach seinem Überschlag im Shakedown, (wisst ihr es noch, "der erste Paukenschlag"), nach der Nachtschicht seiner Mechaniker, die den Schrott wieder fahrbar machten, schlug plötzlich doch noch die Stunde des unglaublichen Thierry Neuville.
Oben:
VW-Motorsport-Atmosphäre:
Der Norweger Andreas Mikkelsen will noch lernen und Chef Capito wünscht Jari-Matti Latvala "viel Glück".