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ADAC Rallye Deutschland 2015

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Verdammt lang her

Es war der 26. Juli des Jahres 1987, als VW Werkspilot Jochi Kleint, mit dem Golf GTI 16V die Rallye Deutschland gewann. Vor 28 Jahren stand also zum letzten Mal ein deutsches Automobil ganz oben auf dem Treppchen "der Deutschland".

Um diesen Zustand umgehend zu beenden, wurden bei Volkswagen-Motorsport die Messer gewetzt. Eigentlich ist der Polo WRC ja schon fast unschlagbar, aber zuhause in der Rallye-Region Trier hat man sich mehr oder weniger blöd angestellt, in den vergangenen zwei Jahren. Die Marschroute der Wolfsburger Truppe war also klar.
Ein Heimsieg musste her!

Weltmeister Sébastien Ogier aus Frankreich, der immer schnelle Finne Jari-Matti Latvala und der norwegische Sonnyboy Andreas Mikkelsen langten dann auch gleich von Beginn an fürchterlich hin und hauten allen nicht-VW`lern die Bestzeiten nur so um die Ohren.

Bevor wir nun endlich zu den Bildern kommen, bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Rallye Deutschland anno 2015 einen enormen Zuschauerandrang, vor allem auf der Panzerplatte in Baumholder erlebte. Außerdem war sie eine richtige Sommerrallye, warm und schön. Während der gesamten Hatz zwischen den Weinreben an der Mosel, über die engen Eifel-Sträßchen, durch die schmalen saarländischen Pfade bis hin zu den unbarmherzigen Betonplatten auf Baumholder ist kein einziges kleines Tröpflein Regen gesehen worden.

Also, auf geht`s,
zur sonnendurchfluteten Deutschland-Rallye!

Euer
Rainer




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Es gibt Plätze, da bist du als Zuschauer hautnah dran, an VW-Star Jari-Matti Latvala.
So schön ist unser deutscher Rallye-Weltmeisterschaftslauf!
Romain Dumas und Denis Giraudet haben mit dem brüllenden Porsche 911 GT3 ihre "liebe Not"
auf den engen Pfaden durch die Weinberge der Grafschaft Veldenz
Samstag Morgen, kurz nach 6 Uhr in Trier, alle waren schon hellwach bei VW …
So geil ist "die Deutschland"! Die sagenhaften Polo WRC blasen mit aller Macht voraus.
Einen weiteren schnellen Ford Fiesta RS WRC steuerte der ehemalige Formel-1 Pilot Robert Kubica über die Rallyepfade Deutschlands. Eine fünf Minuten Zeitstrafe wegen eines Motorwechsels vor dem Start und
ein Ausflug zwischen die Weinreben der Mosel verhinderten ein gutes Ergebnis.
Das schaut doch gut aus, was Stéphane und Stéphane hier im Citroen DS3 WRC zeigen, oder?
Auch die in der WRC-2 fahrenden Geräte waren wild unterwegs. Hier ein Peugeot 208 T16 R5.
Endlich, nach 28 langen Jahren ist es geschafft!
Die französischen Weltmeister Sébastien Ogier, Julien Ingrassia und der deutsche VW Polo R WRC
gewinnen verdient auf diesen anspruchsvollen Asphaltgeläuf.
Mit den Plätzen zwei und drei durch Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen gelang
Volkswagen-Motorsport sogar der dritte Dreifachsieg in dieser Saison.
Die belgischen Vorjahressieger Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul hatten heuer nicht viel zu lachen. Vor der Rallye wurden sie von ihrem Chef öffentlich kritisiert und während der Rallye mußten sie sich ihren Teamkollegen Dani Sordo beugen.
Die Männer von den Inseln, Kris Meeke und Paul Nagle, kämpfen wie die Löwen im Citroen DS3 WRC mit den Konkurrenten,
mit der tückischen Strecke und auch irgendwie mit sich selbst. Am Ende ging die Stecke aus, Aufhängung irgendwie angeknackst, 10 Minuten beim Teufel... Scheibenkleister
Die dritte Kraft bei den Wolfsburgern ist das norwegische Team Andreas Mikkelsen / Ola Floene.
Die Zwei fuhren das Gespann, wie schon im Vorjahr, auf den sicheren dritten Platz.
"Lehrjahre sind keine Herrenjahre!"
Deutschlands Rallye-Hoffnung, Fabian Kreim, konnte durch gute Zeiten glänzen.
Defekte Reifen und ein kaputter Turbolader bremsten den Fabia R5 allerdings heftig ein.
"Sinkender Öldruck" war die Ausfallursache von Altmeister Armin Kremer, ebenfalls auf einem "Baumschlager Skoda Fabia R5" unterwegs. Schade, denn der Armin war der Einzige, der das Tempo von WRC-2 Sieger Jan Kopecký, mitgehen konnte.
Der 26 jährige Holländer Kevin Abbring begeistert mit seinem spektakulären Fahrstil im Hyundai i20 WRC.
Beifahrer ist der 27 Jahre alte Engländer Sebastian Marshall.
Den zweiten Rang bei den "kleinen WRC" belegen der Franzose Eric Camilli im Ford Fiesta R5. Der junge Mann wird als "Toyota Junior" für das neue Toyota Yaris WRC gehandelt, das ab 2017 in der WM antreten wird.
Die Deutschland Rallye 2015 war ein echter Leckerbissen.
"Mr. M-Sport" (Malcolm Wilson) hat gut lachen. Sein Youngster Elfyn Evans, Sohn der walisischen Rallyelegende Gwyndaf Evans,
schaffte am frühen Sonntag Morgen die einzige Bestzeit, außerhalb des Volkswagen-Universums.
Elfyn Evans Evans und sein Teamkollege Ott Tänak pilotieren die Ford Fiesta RS WRC
Bis wir einen deutschen Fahrer mit einem deutschen Automobil als Sieger der Rallye Deutschland erleben dürfen, werden wohl nochmal 27 Jahre vergehen...

Wetten dass...?

Jan Kopecký und Pavel Dresler aus Tschechien gewinnen mit dem Skoda Fabia R5 die WRC-2 Wertung.
Unsere Bayern Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser vor der gewaltigen Fan-Kulisse der Panzerplatte.
Nasser Salih Nasser Abdullah Al-Attiyah aus dem Emirat Katar, (so heißt der ehemalige Dakar Sieger Nasser Al-Attiyah wirklich) übernimmt hier die Führung in der WRC-2 Wertung (in der Rallye-WM).
Die Rallye-Weltmeisterschaft hat viele Gesichter.
…und auch bei Hyundai.
Den vierten Platz holt sich der Spanier Dani Sordo. Auf dem heißen Sitz betete wie immer Marc Marti den Schrieb runter. Die Beiden waren im Jahr 2013 Gesamtsieger dieser Veranstaltung. (bester nicht-VW ist hier schon fast so, wie ein Sieg).
Produziert Bestzeiten wie ein Weltmeister, Sébastien Ogier
Die neue französische Rallye-Hoffnung bei Citroen ist der 23 jährige Stéphane Lefebvre. Der junge Wilde wird bei seiner ersten Ausfahrt in einem echten World-Rally-Car unterstützt durch den erfahrenen belgischen Copiloten Stéphane Prévot.
Traumhafte Prüfungen in den Moselweinbergen. Und wer ist wieder der Sektakulärste?
Kevin Abbring auf seinem reinrassigen Hyundai WRC.