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ADAC Rallye Deutschland 2016

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'Magier' Sébastien Ogier zaubert in der Panzerplatten-Hölle

Wenn man in den Ergebnislisten der diesjährigen Rallyeweltmeisterschaft stöbert, fällt einen sofort auf, daß es fast bei jedem WM-Lauf einen anderen Sieger gab.
Weltmeister Sébastien Ogier in Monte Carlo und Schweden, VW Teamkollege Latvala in Mexiko, Hyundai Fahrer Paddon in Argentinien, die Portugal Rallye gewinnt Chris Meeke, Hyundai`s Neuville siegt auf Sardinien, VW-Mann Andreas Mikkelsen in Polen, dann wieder der Citroen Fahrer Meeke in Finnland. Sechs verschiedene Rallyepiloten bei acht verschiedenen WM-Rallyes.
Man muß schon in der Geschichte der Weltmeisterschaft weit zurückblättern, um so ein dichtes Gedränge, ganz oben auf dem Siegertreppchen, in den Reigen der 'wilden Truppe' gesehen zu haben.

Diese Ergebnisse sind allerdings auch teils dem Reglement geschuldet, das da besagt, daß der Führende in der WM an Tag1 und Tag 2, als fast bei allen Bestzeitenprüfungen als erster auf die Strecke muß. Das heißt also im Klartext, Ogier muß auf allen Schotterrallyes den Straßenfeger spielen und für die Konkurrenz den losen Schotter von der Piste driften. Natürlich schmeckt dem Weltmeister dies herzlich wenig, was in der Fachpresse nach fast jeder Veranstaltung nachzulesen ist.

Aber dennoch liegen die amtierende Rallyeweltmeister Sébastien Ogier, Julien Ingrassia und der VW Polo R WRC in der Tabelle weit in Führung. Der Grund dafür ist ganz einfach, denn Ogier ist derzeit der beste Rallyefahrer der Welt, ein absoluter Ausnahmekönner.

Wer es nicht glauben will, der sollte zu einem WM-Lauf kommen und es mit eigenen Augen sehen...

...oder die Bilder bei 'rallye-wahn.de' anschauen!

Viel Spaß dabei wünscht euch wie immer

euer
Rainer




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Manege frei für den französischen Ford Werkspiloten Eric Camilli im Fiesta RS WRC.
Aber kein Problem für die Spanier Jose Antonio Carerra und Candido Estevez im Peugeot 208 T16 R5.
Die Spanier Dani Sordo und Marc Marti fühlen sich auf Asphalt sauwohl im neuen Hyundai i20 WRC.
Manche trugen seltsame Gewänder und wandelten planlos umher.
Magier Sébastien Ogier, Julien Ingrassia und der Volkswagen Polo R WRC zaubern also den 3. Saisonsieg
aus den Zylindern und gewinnen dabei verdient die Rallye Deutschland 2016.
Auf der 40 Kilometer langen Prüfung Panzerplatte hatten die beiden französischen Citroen Werkspiloten Stéphane Lefebvre und Gabin Moreau einen bösen Unfall bei hoher Geschwindigkeit. Der Aufprall war so heftig, daß sogar der Motor aus der Karosse herausgerissen wurde.
Stéphane Lefebvre und Gabin Moreau wurden leicht, bzw. schwer verletzt, aber zum Glück nicht lebensgefährlich.
Da kommen schon die Weltmeister Sébastien Ogier, Julien Ingrassia und der sagenhafte
VW Polo R WRC daher gesaust, um die Massen zu begeistern.
...um das Publikum zu unterhalten. Man feiert auch übrigens den 50. Geburtstag von VW-Motorsport.
VW-Motorsport zaubert so einiges aus dem Hut, …
Da hat sich ein Stück Baustahl von einer Streckenbegrenzung im Radhaus verkeilt...
...und scheuert am Reifen, daß der Rauch aufsteigt.
Neuseelands Hayden Paddon mag, zusammen mit seinem Co John Kennard lieber den losen Schotter,
besonders wenn`s schnell dahin geht.
Fabian Kreim, immerhin der Führende in der Deutschen Rallyemeisterschaft, hatte nicht viel zu lachen, hoch oben, über der Mosel.
Der Weltmeister brennt eine absolute Fabelzeit in den Beton von Baumholder.
Der norwegische Sonnyboy Andreas Mikkelsen gibt am ersten Tag in den Weinbergen der Mose
den Ton an und geht in Führung mit seinem VW Polo WRC, noch vor Ogier....
Links, oben und unten:
Schöne Eindrücke dieser tollen Rallye
So, nun steht die 40km lange Panzerplatten-Hölle an. Seb Ogier läßt sich dafür am Morgenservice ein neues, verändertes Fahrwerk einbauen...
Oben, unten und rechts:
Die Menschen entlang der Rallye.
VW Motorsport Chef Jost Capito sagt leise SERVUS und verläßt das Team in Richtung Formel 1.
Eine hochprofessionelle Truppe ist das Hyundai Motorsport Team geworden, unter der Herrschaft von Michel Nandan.
Hier ist Pierre-Louis Loubet aus Korsika mit seiner „Zitrone“ DS3 R5. Seinen Vater Yves Loubet habe ich schon bei der Deutschland Rallye 1989 auf einem Lancia Delta Integrale bewundern dürfen. Geil, einfach nur geil!
Estlands Ott Tanak ist bei der Rallye Deutschland absolut geil unterwegs und schnellster Ford-Fahrer,
bis ihn eine defekte Lichtmaschine die tolle Platzierung raubt.
...doch leider verliert das Team Andreas Mikkelsen/Anders Jaeger auf der berühmt, berüchtigten Panzerplatte
die Führung wieder an den heranstürmenden Teamkollegen Sébastien Ogier.
Belgiens Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul machen eine gute Figur, zwischen den Weinstöcken der Mosel,
mit ihrem Hyundai WRC. Platz 3 war der Lohn.
Aber es war kein leichter Gang gewesen, sondern ein Arbeitssieg an diesem Wochenende, dort oben an der Mosel...!
...dagegen kamen die aktuellen World Rally Cars daher wie Monster.
Dieter Depping peitscht den VW Rallye Golf G60 von 1990/1991 als Vorwagen über die Prüfungen der Deutschland. Leider war das Auto nur ein Replika und hatte nicht die Leistung von damals...
Dem norwegischen Ford-Star Mads Ostberg fehlt auf deutschem Asphalt wieder einmal der nötige Speed.
Aber immerhin Rang 6 für den M-Sport Werksfahrer.
Service an Ogier`s Siegerauto
Jürgen Hohlheimer war gut unterwegs in seinem
Renault Twingo R2...
Foto: Erik Kemmerling
...und Hermann Gaßner mit der Thannhäuser Karin sowieso.
...der wahre Fan ist natürlich darüber informiert.
Nur einer der Herren aus dem illustren Kreis der 'wilden Truppe' zeigte am Samstag Morgen ein Lächeln, bevor es auf die schwere Panzerplatten-Etappe ging.Weltmeister Sébastien Ogier läßt das Fahrwerk seines Boliden nochmal verändern und fährt dann auf der besagten Panzerplatte den anderen auf und davon..