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19. FTE-ADAC-Haßberg Rallye 2016

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Die "Allradler" geben den Ton an

Ebern ist ein kleines Kaff an der Bundesstraße 279, liegt eigentlich nur etwas mehr als einen Steinwurf nördlich von Bamberg, gehört aber schon zum Regierungsbezirk Unterfranken. Also, Bamberg-Oberfranken, Ebern-Unterfranken.
Für alle nicht-Bayern, Unterfranken liegt in Bayern ganz oben links und Oberfranken eben ganz oben rechts. Alles klar?
Nein?
Was ich eigentlich sagen möchte, das kleine Städtchen Ebern liegt im Naturpark Haßberge und ist Dreh und Angelpunkt der gleichnamigen Haßberge Rallye, die heuer schon zum 19. mal unsere nationale Rallye-Szene bereichert.

Die Haßberge sind zwar so etwas wie ein kleines Mittelgebirge, sanft hügelig, mit vielen Fachwerkhäusern gespickt und wenn du durchfährst, erlebst du noch dieses richtige fränkische Landleben, das heutzutage selten geworden ist, bei uns im nördlichen Bayern.

Inmitten dieser Idylle trafen sich also die Herrschaften unserer hiesigen Rallye-Szenerie um sich zu messen. Natürlich bedarf es nicht unbedingt ein Fahrzeug, bei dem alle vier Räder angetrieben werden, um diese Traditionsveranstaltung zu gewinnen oder über die Huppel dieser Landschaft zu kommen, aber die Konkurrenz der starken Heckschleudern eliminierten sich irgendwie selber bei dieser Vollgas-Hatz.
Werner Mühl im kernigen BMW landete schon auf der allerersten Prüfung 'Pfarrgarten' im Graben. Also nicht im Pfarrgarten, sondern in einem echten unterfränkischen Graben auf einer Wertungsprüfung namens "Pfarrgarten". Bei Michael Rausch quittierte die Lichtmaschine ihren Dienst im schnellen Opel Ascona und Fritz Köhler trat gar auf einen schwächeren, also nicht wie gewohnt auf seinem starken Gruppe-H BMW an.
Aber, es gab auch sonst noch so einiges zu bestaunen. Die tollen Kadetten von Gerrit Schmitt und Andre Apel, oder gar einen Lancia Delta Integrale.

Also, habt ihr Lust auf ein paar Bilder von der bunten Vielfalt dieser schönen Haßberg Rallye? Dann kommt mit...

...ein fränkisches Servus aus Ebern sagt euch herzlich

Rainer




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Schöne Wertungsprüfungen erwarteten mich bei meiner Ankunft in Ebern.
Ich bin selbst ein stolzer Mittelfranke, und eigentlich ist es eine Schande daß ich noch nie vorher hier war
(im Bild: Michael Rausch mit seinem geilen Gruppe-H Opel Ascona)
Elegante Drifts mit vor Kraft strotzenden Allradwaffen waren zu bewundern.
Fritz Köhler geigt diesmal auf einen BMW 318 is zwischen den Lichtschranken herum, hatte aber keine Chance
auf eine vordere Platzierung und fiel zu allem Überfluss schon früh aus.
Einfach gemütlich, beschaulich und urig.
Werner Mühl und Sebastian Kröniger versenken 10 Sekunden nach diesem Bild
den brüllenden BMW im Graben der WP 'Pfarrgarten'.
Die verdienten Sieger dieser 19. Haßberge Rallye sind
Rudolf Reindl und Michael Ehrle auf ihrem turbobefeuerten, allradgetriebenen Mitsubishi Evo.
Das Rallyeteam Reindl/Ehrle gewinnt nach 2012 und 2015 also auch 2016!
Tolle Autos, tolle Strecken, tolles fränkisches Land.
Links, oben und unten:
Vor dem Start in Ebern spürt man den Pulsschlag dieser schnellen Rallye.
Es ist immer wieder schön, die Opel Kadett GSI 16V zu sehen und hören. Andre und Sandro Apel aus Coburg...
Der Boxermotor blubbert herrlich im schönen Subaru Impreza.
Wenn der Schotter fliegt, schlagen unsere Herzen höher.
Den Platz vier, und somit bester nicht-Mitsubishi, erdriftet sich der Audi TT-RS quattro von Jochen und Diana Baumhauer.
Platz 3 geht an Roland Macht und Wolfgang Angles, ebenfalls auf einem dieser Allrad-Dauerbrenner Mitsubishi Evo.
Platz 2 für die Hessen Jörg Schuhej und Tanja Timmer im Mitsubishi Allradler.
...oder Gerrit Schmitt und Stefan Pfister heißen die begnadeten Kadett-Treter.
Auch ein Renault Clio strebt nach Wachstum.
Auch wenn ich mich wiederhole, "der Drift ist die edelste Beförderungsart".
Übrigens,
wenn man sich die Ergebnisliste dieser Haßberg Rallye anschaut, fällt auf, daß das einzige Team ohne Allradantrieb unter den besten Zehn, Markus Löffelhardt mit seiner Münchner Heckschleuder-Rakete BMW M3 E36 (Gruppe F) ist.
Die anderen 9 Autos kommen allesamt auf allen Vieren daher.

Die Allradler geben also den Ton an, in Ebern.

Toller Arbeitsplatz zum Rallyefahren, das Team Markus Schuler / Brigitte Müller stammt aus Mittelfranken,...
...genauer gesagt, aus der Goldschlägerstadt Schwabach.
Hier wurden auch die Vorwagen am absoluten Limit bewegt...
...was dieser Verbremser belegt.
Und Markus Löffelhardt driftet mit dem M3 wie ein Herrgott durch Franken.
...freut sich über die schnelle Hilfe der Fans.
Gar manch einer übertreibt das Spiel mit der Physik und...
Links, oben und unten:
Rallyeflair pur in den Haßbergen.