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54. ADAC 3-Städte Rallye 2017

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Die vier Musketiere

Die Aufgabenstellung für diese 3-Städte Rallye hörte sich, im Nachhinein betrachtet, eigentlich ganz einfach an:
"Du musst Bestzeiten fahren und im Ziel nicht mehr als 24,8 Sekunden hinter dem 1. Platz zurückliegen, dann wirst du nach dieser höchst schwierigen Hatz, zu den vier Musketieren gehören!"
Das heißt also auf gut Rallye-Deutsch, dass die vier besten Teams, auf der Zielrampe in Karpfham, überirdisch schnell gefahren sein müssen um innerhalb dieser magischen 24,8 Sekündchen zu sein, die so etwas wie der "Numerus clausus" für den illustren Kreis unserer vier Musketiere sein sollte.
Alles verstanden...? Nein?

Dann erzählen wir halt mal diese Geschichte, die sich an einem schönen Oktoberwochenende anno 2017 zugetragen hatte.

Bei der 54. Ausgabe der traditionsreichen 3-Städte Rallye waren zahlreiche namhafte Teams ins herbstliche Karpfham gekommen um sich zu messen. Als besonders Schmankerl wurde auch heuer wieder, hier unten im tiefsten Bayern, der Titel des "Deutschen Rallyemeister 2017" entschieden.
Diese Veranstaltung war sehr anspruchsvoll. Zu den bekannten Wertungsprüfungen gesellten sich noch vier neue Strecken, die jenseits des Inn, im benachbarten Österreich unter die Räder genommen werden mussten.
Mit knapp 150 Nennungen durften die Organisatoren, rund um den ADAC-Südbayern, ein Rekord-Starterfeld begrüßen. Auch die Qualität konnte sich sehen lassen, denn man hatte viele schnelle R5-Boliden und auch diverse Porsche GT3 ins niederbayrische Bäderdreieck gekarrt.

Wer also am Ende wirklich zu diesen erlesenen Kreis der 'Vier Musketiere' gehören sollte, die übrigens alle 10 Bestzeiten unter sich ausmachten und auf der Zielrampe keine 25 Sekunden auseinander lagen (Wahnsinn, wirklich vier Wagenlenker innerhalb von nur 24,8 Sek.!), wird erst im Ziel verraten.
So was sieht man nicht alle Tage bei einer 3-Städte Rallye!

Viel Vergnügen bei diesem modernen Vierkampf wünscht herzlich

euer
Rainer




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Fabian Kreim und Frank Christian, die Deutschen Rallyemeister von 2016,
rauschen im Meisterauto Skoda Fabia R5 mit aller Macht durch Österreich...
Die Lokalmatadoren Maxi Koch und Lisa Brunthaler jagten den betagten
Skoda Fabia S2000 bärenstark über die rutschigen Strecken Niederbayerns.
Der 7-fache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle heizt zur Show die Fans richtig an.
Weltstark unterstützt von seinen "vollgasverrückten" Franken-Fans gewinnt Dommi Dinkel mit Christina Kohl
und dem Brose-Skoda Fabia R5 dieses sauschwere Rallyefest.

"Ja den Dommi komma fei scho zu wos braung!"

...mit aller Macht! "Allervollste Lotte", das Gaspedal gedrückt bis zum Blech.
Diese 3-Städte Rallye hatte es wahrlich "in sich"...
Sepp Wiegand
Einfach entspannt driften, Ford Escort RS 2000.
...umrahmt von dem geilsten Orchester der Welt. (Das mit den berühmten "6 Trompeten" aus Zuffenhausen).
Und nochmal "herzlichen Dank" an alle Musketiere, für diese Show der Extraklasse !
Die Deutschen Meister von 2014 und 2015, Ruben und Petra Zeltner, hatten dagegen alle Hände zu tun, doch halt,
eigentlich hatten die Fans im wahrsten Sinne des Wortes "alle Hände voll zu tun" um das geile Zebra zurück auf Spur zu wuchten.
Der Meister allerdings hatte alles unter Kontrolle und vom Start weg ein Abo auf den zweiten Platz...
"Gaßner Motorsport" war auch wieder vertreten mit Hermann Gaßner sen. und Karin Thannhäuser...
...und der Rakete Hyundai i20 R5, pilotiert von Hermann Gaßner jun. mit Copilotin Ursula Mayrhofer.
Den sagenhaften dritten Rang holen sich die Musketiere Hermann Gaßner jun. mit Beifahrerin "Ursl" Mayrhofer im Hyundai i20 R5. Da geht schon die Post ab!
Der oberfänkische Herzblutdrifter Dommi Dinkel gibt seinem giftigen Turbo-Allradler derart kräftig die Sporen,
dass er bei dieser 3-Städte Rallye als "der Schnellste aller Musketiere" in die Geschichtsbücher eingehen wird.
Zumindest für dieses Wochenende.
Anschlag quer und giftig schnell driftete auch Ruben Zeltner mit Gattin Petra über dieses rutschige Geläuf. Bis auf den kleinen "Grabenputzer", der gut eine Minute und einen Platz kostete, war Ruben und Petra nichts vorzuwerfen.
Mehr als Platz 8 war bei dieser überirdischen Allrad-Konkurrenz allerdings nicht drin.
Den guten fünften Platz, also den Rang hinter den "vier Musketieren", belegte der erfahrene Sepp Wiegand mit Beifahrerin Anne-Katharina Stein in einem weiteren Skoda R5. Jeder weiß, was der Sepp kann und wer gemeint hat, der setzt sich da rein und fährt den anderen um die Ohren, der hat keine Ahnung vom Rallyesport!
Auch der WM-Erfahrene Sepp braucht Rallye-Kilometer zur Übung und die hat man eben nicht, bei nur zwei Rallyes in drei Jahren
Rallye-Flair in Reinkultur.
Frankens Rene Mandel machte sich noch Hoffnung auf den DRM-Titel...
...doch gleich zwei üble Ausrutscher machte alle Chancen zunichte, Mandel und Zenz zu Fußgängern und den mächtigen Hyundai i20 R5 zu Edelschrott.
"Allmächd na", jetzt sind wir schon beim illustren Kreis der vier Musketiere angekommen. Fabian Kreim und Frank Christian werden im Ziel 2. und gewinnen somit erneut den Titel "Deutscher Rallyemeister 2017".
Und auch WIR aus Franken...
...waren wieder dabei!
...Service am Werks-Skoda von Fabi Kreim und Frank Christian. In Sachen "Titelverteidigung" läuft derzeit alles nach Plan.
Anne-Katharina Stein
Das Peugeot Werksteam engagierte den frischgebackenen "U-28 Rallye-Europameister"
Marijan Griebel für die Sekundenschlacht beim DRM-Finale (davon später mehr).
5 x oben:
Die Menschen der 3-Städte
Die nächsten Musketiere belegen den guten 4. Platz, mit 24,8 Sekunden Rückstand auf den Sieger.
Die Rede ist von Marijan Griebel und Alexander Rath im Werks-Peugeot 208 T16 R5.
Oben, unten und rechts:
Nochmal "entspannt verrückte" 3-Städte-Fans.