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Rallye Monte Carlo 2017

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Die Story von der Rallye Monte Carlo mit lauter Vollgaswahnsinnigen...!

Die Rallyesaison 2017 beginnt und auf einmal ist alles ganz anders. Der Ausstieg von Weltmeister Volkswagen ist gerade mal ein paar Wochen alt, da trifft sich die wilde Truppe schon wieder im kleinen französischen Städtchen Gap um das neue Rallyejahr einzudriften. Obendrein dürfen wir Fans uns auf eine neue Generation der world-rally-cars (WRC) freuen, die deutlich mehr Motorpower und eine wesentlich aggressivere Erscheinung an den Tag legt und außerdem der legendären Gruppe-B schon sehr nahe kommt.
Für alle, die es nicht wissen, die Gruppe-B war in den 1980er Jahren die stärkste und wildeste Zeit in unserem Rallyesport, 500PS waren normal und die Geschichten von dieser Ära ist auch heutzutage noch das Allerheiligste, was du einem wahren Fan erzählen kannst.

Aber, wir haben (leider) ja nun 2017 und die aktuellen Gegebenheiten gestalten sich also ganz anders als noch vor zwei Monaten. Weltmeister Sébastien Ogier fährt heuer einen Ford Fiesta WRC von Malcolm Wilsons M-Sport-Team, ebenso wie der Este Ott Tänak und der Walliser Elvin Evans. Für Hyundai Motorsport starten Vize-Weltmeister Thierry Neuville aus Belgien, Spaniens Dani Sordo und der Neuseeländer Hayden Paddon. Das Werksteam von Citroen wird von Chris Meeke aus Nordirland, dem Franzosen Stéphane Lefebvre und dem Iren Craig Breen repräsentiert. Neueinsteiger Toyota setzt auf zwei Finnen, nämlich dem Ex-VW`ler Jari-Matti Latvala und Juho Hanninen.

Die besten Rallyefahrer der Welt bekommen es beim diesjährigen Auftakt einmal mehr mit den typischen Monte Bedingungen zu tun. Es hatte geschneit in den französischen Seealpen und die Reste davon liegen auf den Pfaden, rund um Gap, immer noch herum. Außerdem lauern überall hinterlistige Eisplatten, auf den ohnehin schon engen und welligen Sträßchen.

Es ist jedes mal wie ein "Kulturschock", wenn du vom nationalen Rallyesport zur großen Rallye Monte Carlo kommst und nun die langen anspruchsvollen Strecken und die ganzen "Vollgaswahnsinnigen" erleben darfst... (ohne die großartigen Leistungen der Rallye-Akteure Deutschlands abwerten zu wollen)
...vor allem, wenn angesichts der wilden flammenden Kisten und der spürbar stärkeren Motoren "ein kleiner Hauch von der Gruppe-B" in der guten Seealpenluft lag...

...viel Spaß bei spannenden Monte-Fotos wünscht euch herzlich

euer
Rainer




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So heiß sind die neuen Rallye Boliden 'anno 2017'.
Monte Flair
Servus Jari-Matti Latvala.
Die Optik des bulligen Toyota Yaris WRC kommt der Gruppe-B verdächtig nahe.
Die Prüfung 'Chaillol' gilt als "das Wohnzimmer des Weltmeisters"! Jetzt mal ohne Scheiß, wenn der Super-Séb hier einen kleine Fehler eingebaut hätte, wäre er, den Hügel hinunter bis an das Haus seines Vaters geflogen.
Ich schwör`s! Luftlinie höchstens 5km (hab ich gemessen auf der Karte!)
Der Wahnsinn ist zurück!
Sébastien Ogier, Julien Ingrassia und Malcolm Wilson`s geiler Ford Fiesta WRC`2017
gewinnen diese schwierige Rallye Monte Carlo !!!
Hier ist das spektakuläre Citroen C3 WRC.
Wie geil die neuen Rallyeboliden doch sind...!
Jari-Matti war bei der Monte mit dem neuen Wagen wunderbar unterwegs und bescherte Wiederkehrer Toyota den 2. Platz! (Sagenhafte Leistung!!!).
Die Belgier Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul rasen mit dem neuen Hyundai i20 WRC
wirklich endgeil über die wilden Pfade und fahren sagenhafte 7 Bestzeiten.
Leute, schaut euch den flammenden Toyota WRC von Latvala an! Die Gruppe-B der Neuzeit, oder?
...und der Radiosender 'Alpes 1', sowas wie bei uns 'Bayern 1', heizt die Stimmung zusätzlich auf und berichtet live von der fantastischen Monte und ihrem Super-Séb (Ogier).
Die Fans tranken noch einen letzten Cafe im kleinen Skiort Chaillol...
Norwegens Vorjahres VW`ler und Gewinner des letzten WM-Laufs 2016, Andreas Mikkelsen, hatte wegen des überraschenden Ausstiegs von Volkswagen aus der Weltmeisterschaft plötzlich kein Werks-Cockpit mehr und mußte im Skoda Fabia R5 Platz nehmen. Aber, Andreas ist gefahren wie ein Gott! Platz 7 war der Lohn.
Der wilde 62jährige Franzose François Delecour, immerhin Montesieger 1994,
kämpfte mit dem Fiat 124 Abarth R-GT vergeblich um Grip.
Der Thierry hätte die Monte gewonnen, wenn er nicht zwischen Bayons und Breziers auf einer Eisplatte ausgerutscht wäre und sich, rechts hinten, die Aufhängung beschädigt hätte. Leider! Die Rallye Monte Carlo ist manchmal grausam.
Ach so ja,
...wenn ich von "lauter Vollgaswahnsinnigen" erzähle, dann meine ich natürlich:
"denn sie wissen schon was sie tun, sie sind ja schließlich die besten Rallyefahrer der Welt"!

Au revoir

Roman Dumas driftete mit dem brüllenden Porsche supergeil in den Seealpen herum.
...aber das sind wir ja gewohnt von der Rallye Monte Carlo und vor allem hier oben in Chaillol, ganz nah an Sébastien Ogier`s Heimatdorf 'Forest-St-Julien'.
Die Fans waren wirklich hammerhart drauf...
Winter in den französichen Alpen bietet allerhand...
...sehenswertes.
Teamkollege Juho Hänninen hatte leider weniger Glück, als er den Boliden nach einem wilden Anbremsmanöver auf Eis,
an einem Baum parkt. Autsch!
...in Reinkultur.
Monte-Stimmung...
Das Citroen Werksteam war als Favorit gekommen und musste als "geprügelter Hund" wieder abreisen, aber irgendwann werden auch die roten "Citronen" aus Frankreich reifen und großartige Siege einfahren. Wetten dass...!
...alle wollten ihren großen Star sehen.
Citroen Star Chris Meeke galt als großer Favorit, haut den bärenstarken Karren aber zwischen Corps und Challiol raus und auch Teamkollege Stéphane Lefebvre verliert durch einen Ausrutscher viel Zeit, so daß im Lager der 'Zitronen'
die Sehnsucht auf reifere und erfolgreichere Tage hochkommen sollte.
Die einen haben einfach nur Spaß...
...und die anderen durften arbeiten.
Links, oben und unten:
Bilder einer anspruchsvollen Monte.
Menschen...
...der Rallye Monte Carlo.
Schon in den frühen Morgenstunden war beim Service in Gap viel los, vor allem bei Weltmeister Sébastien Ogier...