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21. ADAC Haßberg-Rallye 2018

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Japanischer Samurai oder bajuwarische Weißwurst ?

Bei der Haßberg Rallye rund um das beschauliche Ebern, kamen nach einem Blick auf die Starterliste, eigentlich nur wenige fahrbare Untersätze ernsthaft für den Sieg in Frage. Wenn man sich das technische Equipment unserer nationalen Rallyeszene etwas genauer anschaute, konnte eigentlich nur einer dieser Mitsubishi-Allradmaschinen aus Japan, oder eine bärenstarke BMW-Heckschleuder aus Bayern diese schnelle Asphalt-Hatz gewinnen.
Tatsächlich dominieren seit geraumer Zeit die Piloten jener japanischen Evo`s die nationalen Rallyes, aber auch die Lenkradartisten der bestialisch gehenden BMW M3 waren immer für eine Überraschung, manchmal sogar für Siege gut. Vor allem hier, auf diesen sauschnellen fränkischen Asphaltpisten.
Also, ob japanischer Samurai oder bajuwarische Weißwurst, diese Frage werden wir heute, hier und jetzt noch beantworten und auch, die Meinung einiger Zeitgenossen, dass ja in den Haßbergen "der Hund verreckt" sei, werden wir klären...
...und, was war denn sonst noch so los?

Also, da gab es erst mal unsere gebeutelte nationale Rallyeszene, die sich, nach dem bitteren Verbot der spektakulären Gruppe-H seit geraumer Zeit wieder neu findet. Ein weiteres Thema war der Streit über alte und neue Rallye-Verbände mit allem "Fug und Unfug" was dazugehörte (oder auch nicht) und natürlich unsere Hauptpersonen, die Damen und Herren Rallyefahrer, um die sich eigentlich alles dreht.

Diese ganzen Turbulenzen rund um unseren schönen Sport motivierte mich, zusammen mit meiner Tochter, vorbei an der berühmten Erlangener Berchkerwa, in die schönen Haßberge zu reisen um mal nach dem Rechten zu sehen.
Unser fahrbarer Untersatz war ein Peugeot 205 GTI aus den 80er Jahren, denn wir wollten ja schließlich stilvoll der Rallye-Szenerie beiwohnen.

Wenn auch ihr Lust bekommen habt, haltet euch fest und kommt einfach mit, zu dieser sonnendurchfluteten Veranstaltung im Naturpark Haßberge.

Ein fränkisches Servus aus Ebern sagen euch herzlich

Rainer und Karolina




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Schön, dass ihr da seid!
Zur Begrüßung hebt dieser japanische Samurai gleich mal seinen Hintern.
Roland Macht / Wolfgang Angles / Mitsubishi Evo9
Wie gesagt, "schön, dass ihr dabei seid".
Mitsubishi-Treter Ralf Hillmann fährt herum, wie einst...
Eine Rallye-Stelle wie aus dem Bilderbuch.
...und schon ist die Karre wieder draußen, aus dem Graben, aber ein Stabi ist ab.
Leider "Ende im Gelände".
Fränkischer Asphalt war schon früher, bei den Sachs-Franken Rallyes, immer gefürchtet.
Die Hochwimmer`s durchquerten die Haßberge wirklich vom Allerfeinsten im Opel 16V.
Blick ins Innere des "Samurai" (Mitsubishi Evo) von Patrik Dinkel.
Jochen Kurz und Ramona Kees fahren jetzt einen BMW-M3.
Zu Gruppe-H Zeiten kam der Jochen mit einem supergeilen Opel-Manta daher gedriftet.
Und die überlegenen Gewinner dieser 21. Haßberg-Rallye waren wieder einmal Rudolf Reindl und Michale Ehrle, die ihren japanischen, turbobefeuerten Allradler zu sagenhaften 5 Bestzeiten peitschten!

Also, japanischer Samurai vor bajuwarischer Weißwurst...

...da bleibt uns nur zu sagen "Herzlichen Glückwunsch"!

Ach so ja,
wegen der Frage, wer denn nun eigentlich gewonnen hat...
...also der Jörg Dörre schaffte im bestialischen BMW M3 E36 (Gruppe F) eine Bestzeit
und kam am Ende auf einen tollen zweiten Platz.
3 x oben:
So abwechslungsreich war diese Haßberg Rallye.
Also, dass hier der Hund verreckt sein soll, kann man überhaupt nicht sagen. Tolle Gegend, nette Leute!
Und die "Weißwurst-Fraktion" wird hier, unter anderem, vertreten von Stefan Wild.
Die bayrische Rakete brüllt wie die Sau, fast noch lauter und bissiger als zu den unzüchtigen Zeiten der seligen Gruppe-H.
Und wenn einer Hilfe braucht, sind alle sofort zur Stelle.
...Weltmeister Tommi Mäkinen.
Das Auto hat der "Hilli" extra in das berühmte Mäkinen-Design aus den späten 90er Jahren verwandeln lassen.
Ob mit giftigen Mitsubishi-Evo`s...
...oder in grantigen bayrischen Meisterwerken, die Rallye Ebern 2018 neigt sich langsam in Richtung Zielgerade.
Die Reise nach Ebern hat unheimlich viel Spaß gemacht und wir wollen wieder kommen...
...natürlich im Peugeot 205 GTI.
Die Bergung wird koordiniert, ganz normal wie überall...
...und dann wird mit vereinten Kräften geholfen, was das Zeug hält.
Auch ein klassisches Teilnehmerfeld gibt es in Ebern. Hier ein fetter 500er Benz...
...mit Zusatzscheinwerfern aus den heiligen 80er Jahren.
Copilotin Petra Hägele liest hier ihrem Piloten Fritz (Köhler) wieder einmal vorzüglich das Gebetbuch vor!
3 x oben:
Impressionen aus den Haßbergen (mit Töchterchen).
3 x oben:
Ein Opel Manta mit Fuchsschwanz und ein Audi 200 Quattro bereicherten das Feld.
Da kommt einer daher aus dem Golf-1,8 Cup, ist viel zu spät auf der Bremse...
...und "bumm", kullert in einen fränkischen Graben...
...und schon wird wieder professionell und mit allen Leibeskräften hantiert...
Die pfeilschnellen Hessen Jörg Schuhej und Tanja Timmer.