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ADAC Saarland-Pfalz Rallye 2018

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Der Überflieger

Die Saarland-Pfalz Rallye wird mittlerweile auch gerne als "kleine Monte" betitelt.
Als eingefleischter Fan der Rallye Monte Carlo mag ich solche Vergleiche eigentlich nicht, aber zu dieser aktuellen Rallyeveranstaltung im Westrich, dem kleinen Mittelgebirgszug zwischen Hunsrück und dem nördlichen Saarland, passte der Name "kleine Monte" dennoch wie die Faust aufs Auge. Verfluchte Eisplatten auf den Prüfungen wurden von den immer heftiger werdenden Schneefällen des Freitags völlig zugedeckt. Der kalte Ostwind und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt machten die Saarland-Pfalz 2018 zu einer echten Winterrallye. Die Bedingungen waren hammerhart und erschwerend dazu, kam der Umstand, daß ja in Deutschland Reifen mit Spikes verboten sind. Das gilt bei Rallyes genauso wie im öffentlichen Straßenverkehr.
So kam es, daß kaum einer ohne einen "Ausritt" und deren entsprechenden Blessuren über diese sauglatten Strecken kam.

Durch die äußeren Umstände unbeeindruckt lud das charmante Städtchen St. Wendel wieder ein, den Auftakt der Deutschen Rallyemeisterschaft des Jahrgangs 2018 zu feiern.
Als absoluter Knaller wurde heuer das Duell des Brose-Skoda-Fahrers und DRM-Zweiten von 2017, Dominik Dinkel, und des Peugeot-Werkspiloten Marijan Griebel angepriesen. Aus diesem Kräftemessen wurde aber leider vorerst nichts, da der Motor von Griebels Peugeot 208 T16 R5 derart muckte, daß der U28-Europameister (Marijan Griebel) gleich nach der Startrampe in St. Wendel aufhören mußte. Also Ausfall, Frust und 0 Punkte beim Auftakt für den sympathischen Pfälzer, der in Hahnweiler, quasi hier gleich um die Ecke wohnt.

Daß trotzdem keine Langeweile aufkam, sorgte ein echter Überfliegers aus Italien, aber ich will hier ja noch nicht zu viel verraten...

...laßt euch doch einfach mitnehmen, ins winterliche Saarland und seht selbst!

Viel Vergnügen bei den Bildern wünscht herzlich

euer
Rainer




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Simone Tempestini eröffnet mit seinem Citroën DS3 R5 den Reigen.
Flugstunde für Roman Schwendt, dem neuen "Junior" im Peugeot-Team. Das Gebetbuch liest Christoph Gerlich.
Und dieser Simone Tempestini brannte eine Bestzeit in das Eis der ersten Pfüfung, daß allen anderen der Kinnlanden bis auf den Boden fiel. 43 Sekunden schneller als Dommi Dinkel und auf der WP2 fast nochmal so viel.
Die Schneewalze rollte über diese Saarland-Pfalz Rallye.
Und Walter Gromöller geigte im betagten Opel Ascona 400 auf, daß es eine Freude war.
Dommi Dinkel kam mit dem Brose-Skoda Fabia R5 anfangs überhaupt nicht zurecht und verlor gleich einmal anderthalb Minuten.
Mensch Meier, da denkst du, da kommt der Ari Vatanen durch Saarland gedriftet...
So einem blauen Subaru fotografiert man gerne...
Simone Tempestini, Italiener mit rumänischer Lizenz.
Links, oben und unten:
Tiefster Winter im St. Wendeler Land
...aber der Mann am Volant des Escort BDA heißt Thomas Schulz und ist Saarländer.
Siehe auch "Lustiges - Der saarländische Ari Vatanen".
St. Wendel erwacht...
...und der St. Wendeler Andreas Brocker fuhr "dahoam" auf den super 5. Platz.
Dommi Dinkel gewöhnte sich mit jedem Kilometer besser an das verteufelt rutschige Geläuf.
Simone Tempestini...
...DER ÜBERFLIEGER
Der junge Hermann Gaßner parkte leider einmal etwas abseits der Strecke, im tiefen Schnee, was brutal viel Zeit kostete, mit der Ursula Mayrhofer und dem Toyota GT-86 CS-R3. Aber sein Fahrstil war wieder echt sehenswert.
Das Team des DSK (Deutscher Sportfahrer Kreis) wurde vertreten durch
den jungen Sebastian von Gartzen mit der pfeilschnellen Waffe namens Ford Fiesta R5.
Die berüchtigte Sprungkuppe von Freisen hatte es in sich.
Links, oben und unten:
So lässig und locker sind die Menschen entlang der Saar.
Beifahrer Sergiu Itu
Leider wurden dem schnellen Sebastian das brutale Eis zum Verhängnis
und die Reise durchs Saarland endete mit einem ordentlichen Abflug.
Ende im Gelände!
(Auf dem Foto kann man das tückische Eis unter dem frischen Schnee deutlich erkennen)
...er erinnert uns an die geilen Subaru Impreza WRC aus der Weltmeisterschaft längst vergangener Tage.
Christina Kohl
Dommi Dinkel
Man sieht es ihm schon an, daß er nun wieder derjenige war, der alles im Griff hat und Topzeiten hin knallt.
Im gewohnt spektakulären Dommi-Fahrstil ging die Reise bis auf 29 Sekunden an den Sieger heran.
Dominik Dinkel und Christina Kohl holen sich Platz 2 und wichtige Punkte.
Dommi's Arbeitsgerät ist der bekannte Skoda Fabia R5, der von der Truppe
rund um den österreichischen Rallyegott, Raimund Baumschlager, vorzüglich vorbereitet wird.
Simone Tempestini ist ein Meister am Volant seines Citroën DS3 R5!
Er und sein unerschrockener Copilot Sergiu Itu gingen am besten über das Eis
und legten am Freisener Windpark den mit Abstand weitesten Sprung hin.
Simone Tempestini und Sergiu Itu gewinnen völlig verdient die Saarland-Pfalz Rallye 2018.
Die sibirische Kaltluft lies die Region erstarren, sorgte aber für jede Menge Spannung beim DRM-Auftakt...
...und für den einen oder anderen Ausrutscher.
Uwe Gropp
Christina Kohl und Dominik 'Dommi' Dinkel
Roman Schwendt