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3-Städte Rallye 1996

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"Grüß Gott" von der Schottergaudi aus Niederbayern

Wenn wir in der Rallye-Geschichte das Rad der Zeit zurück drehen, stoßen wir zwangsläufig jedes Jahr im Oktober zur absoluten Lieblingsrallye von uns "rallye-wahn`lern", der 3-Städte Rallye, rund um den 'bayrischen Römerschatz' Straubing.
Wie immer, war auch die 1996er Ausgabe des Herbstklassikers, absolut eine Reise wert!

Die niederbayrische Schottershow stand also wieder ganz im Zeichen der Entscheidung, beim Kampf um die Deutsche Rallyemeisterschaft.

Als besonderes Schmankerl für uns Fans damals, ist der Niedersachse Dieter Depping, zu jener Zeit zweiter in der DRM-Tabelle, auf die "englische Insel" gereist und hat sich mit der Unterstützung von Ford-Köln einen der echten Werks-Escort geholt. Mit diesem heißen Gerät, entstanden in der legendären Rallyeschmiede im englischen Boreham, wollte der Dieter bei den letzten beiden Meisterschaftsläufen den Rückstand auf Tabellenführer Armin Kremer aufholen.

So geschah es, sehr zur Freude der vielen Rallye Begeisterten, dass der Titel in der Deutschen Rallyemeisterschaft 1996, bis ganz zum Schluss offen blieb.

Je mehr ich in der guten alten Zeit "herum krautere", desto besser kommt die Erinnerung zurück. Ich weiß noch genau wie es damals war.
Und ich werde einen Teufel tun, es jetzt schon zu verraten!

Wenn ihr es wissen wollt, bleibt doch einfach dran!

Viel Spaß dabei, wünscht

Rainer




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Weil die 3-Städte Rallye 1996 eine geile Schotterrallye war, lockte sie auch viele ausländische Teams nach Straubing.
Allen voran die Finnen Sebastian Lindholm und Pertti Lahtinen im starken Escort Cossie
Doch die skandinavischen Schotter-Asse fahren sich gleich auf dem Truppenübungsplatz Metting einen Platten und fallen wenig später sogar aus!
Auch Willi Steng aus Österreich trifft diesen Stein und fängt sich ebenfalls gleich einen Plattfuß.
Aus Wien kam Manfred Stohl nach Bayern, mit einem echten Schotter-Auto, dem Subaru Impreza 555, und...
Mit dem starken Fünfzylinder-Sound auf Platz 3! Der Finne Esa Saarenpaa aus Soensoo.
(Ich hab extra das alte Programmheft her gekramt, die Namen stimmen wirklich)
...der Jüngling holt sich gleich Platz 4.
'Moosi' Moosleitner "auf" Oberhinkofen.
Wieder ganz "vorne bei der Musik" sind unsere Bajuwaren Hermann Gaßner und Siegfried Schrankl.
Hermann schafft im Gruppe-N 'Proton Wira Evo3' den 6. Rang.
Der junge Matthias Kahle, mit dem routinierten Beifahrer Dieter Schneppenheim,
holte in seinem "Gruppe-A Lehrjahr" gleich den zweiten Platz in Niederbayern.
Matthias Kahle taucht in die Dämmerung des Freitag Abends ein.
...mit dem tollen 5. Platz weiterhin die Meisterschaftsführung.
Der schnelle Belgier Patrick Snijers gilt hier als Sieganwärter, und, was passiert?
Natürlich fällt auch er mit Copilot Dany Colebunders aus der Wertung der 3-Städte Rallye.
Links:
So wie es sich gehört, gibt’s in Straubing im Ziel auch für die Fahrer des 0-Wagens, Uwe Nittel und Tina Thörner, einen Sekt.
Oben:
Isi Holderried und Catherine Francois beim Interview.
Wir sehen schon, dass diese Rallye alles andere als eine "Spazierfahrt" war. Hier ging`s zur Sache!
Der bayrische "Quattro-Glüher" Anton Stoiber.
...auf dem Rundkurs Metting sogar langsamere Teams überholen...
"Bayrische Schottergaudi" für Depping/Berßen und dem Cossie.
Die Mecklenburger Armin Kremer und Sven Behling sichern sich im Mitsubishi...
Die überragenden Sieger der '3-Städte Rallye 1996' wurden die Norddeutschen Dieter Depping und Fred Berßen
mit dem Ford Escort RS Cosworth. Sie führten vom ersten bis zum letzten Meter diese Rallye an, schafften 11 Bestzeiten und stampften somit die internationale Konkurrenz in den niederbayrischen Schotter!
Dieter Depping und Fred Berßen, zweite in der DRM, gingen vom ersten Meter der 3-Städte Rallye in Führung.
Isolde Holderried kämpft wie eine Löwin mit dem Werks Toyota.
Mit dem starken "Boreham"-Escort mußte Depping...
...wie hier den Österreicher Raphael Sperrer mit dem bekannten Copiloten Peter Diekmann.
Fairerweise müssen wir aber erwähnen, daß Sperrer`s Renault Megane Maxi, eigentlich ein Asphalt-Auto ist und nur über Frontantrieb verfügt.
Durch den Reifenschaden auf WP 1 weit zurückgeworfen, reichte es für Willi Steng und Jörg Pattermann nur zu Platz 9.
Bleibt noch nachzureichen, dass beim letzten Lauf zur 'Deutschen Rallyemeisterschaft 1996', der Semperit Rallye in Österreich, die sympathischen Mecklenburger Armin Kremer und Sven Behling, Deutsche Rallyemeister wurden!

Für diesen Beitrag habe ich wieder mit viel Freude in den "alten Zeiten" gestöbert und natürlich wird es eine Fortsetzung geben, denn die Deutschen Rallyemeisterschaft bietet noch viele gute Geschichten!

"Bis bald!"

Euer
Rainer