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Hunsrück Rallye 1996

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Armin Schwarz gibt sich die Ehre!

Langeweile?
Nein, Langeweile war ein Fremdwort in der Deutschen Rallyemeisterschaft 1996!
Ganz im Gegenteil, denn diese Saison war stark mit Topfahrern und hochkarätigen Autos besetzt, wie schon ewig nicht mehr.
Nicht zuletzt, der tolle Werksauftritt des Teams 'Toyota Deutschland', der durchaus kurios zustande gekommen sein dürfte, spricht eine deutliche Sprache "pro DRM"!

Für alle die es nicht mehr wissen, das normalerweise in der Rallye-Weltmeisterschaft startende 'Toyota Team Europe' wurde 1995 aufgrund erheblicher technischer Manipulationen am Air-Restrictor des Turboladers, in der WM disqualifiziert. Auch für die Weltmeisterschaft 1996 sperrte die FIA das in Köln beheimatete Toyota Team rund um Armin Schwarz.
Die starken Gruppe-A Celica durften also nicht in der WM starten. Aber man ließ die Autos in Köln nicht blöd rumstehen, sondern setzte die tollen Allradler in der Rallye Europameisterschaft und der Deutschen Rallyemeisterschaft 1996 ein. Bis zu drei Rallyewagen konnten also von den heimischen Fans bei manchen Veranstaltung, wie zum Beispiel der Hunsrück Rallye, bewundert werden.
Die nationalen Fahrer, wie z.B. Dieter Depping, bekamen dadurch unerwartet starke Konkurrenz im Kampf um die deutsche Rallyekrone!

Des einen Leid (Depping) ist des anderen Freud (Fans)!

Genug der vielen Worte, schauen wir doch gleich mal in den Hunsrück, was damals alles so los war!

Viel Spaß bei den Bildern dieser schönen Rallye wünscht herzlich

Rainer




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Armin Schwarz blies mit dem Werks-Toyota "maximum attack".
Die Hunsrück Rallye lockte wie immer viele wilde Kerle...
...mit ihren noch wilderen Kisten nach Baumholder.
Die Schweden Ingemar Johansson und Lars Nilsson scheuchten einen gut gehenden, aber in Schweinchenrosa lackierten
VW Golf GTI 16V über die rauen Panzerpisten.
Geil war`s!
Der zweite der letztjährigen DRM, Armin Holz, war ebenfalls mit "bei der Musik".
Für Matthias Moosleitner langte es diesmal für
den guten 5. Gesamtplatz.
Die 'Deutschen Rallyemeister 1995', Hermann Gaßner und Sigi Schrankl, fuhren auf Platz 7 über die Zielrampe am Weiherplatz.
Den tollen dritten Platz holen die Mädels 'Isi' Holderried und Catherine Francois für das 'Toyota Team Deutschland'.
Links und oben:
Dieter Depping war ebenfalls gut drauf, an diesem heißen Juliwochenende und zeigte trotz Reifenschäden, wie schnell man hier Auto fährt.
WM Star Armin Schwarz geigte mit seinem französischen Co-Piloten Dennis Giraudet auf,
dass manche Fans sogar Tränen in den Augen hatten (ehrlich!).
Niko Burkart und Regine Rausch holen den guten
8. Rang und gewinnen die Klasse der "Fronttriebler“
mit dem Gruppe-A Nissan.
In jenem Baumholder, genauer gesagt, am Weiherplatz, wurden die Boliden aufgereiht.
Links und oben:
"Rookie" Matthias Kahle und Routinier Dieter Schneppenheim sahen mit dem Celica GT4 bei dieser Rallye das Ziel leider nicht.
Links und oben:
Isolde Holderried aus dem bayrischen Bad Bayersoien, war wie immer blendend gut drauf. Sie strahlte fast so hell wie die Sonne an diesem Wochenende im Hunsrück.
Henk Vossen aus Holland gehört schon fast
zum Hunsrück Inventar.
Der sagenhafte Werks 'Toyota Celica GT4'.
Auf dem Weg zum Sieg bei der Hunsrück Rallye 1996!
Armin Schwarz, Dennis Giraudet und der Toyota Celica GT4.
Links und oben:
Wenn Armin Schwarz einen grandiosen Sieg feiert, feiern wir Streudorfer natürlich mit. So wie es sich unter Franken gehört. Selbstverständlich!
Sowieso!
Dieter Depping und Fred Berßen peitschen den Ford Escort RS Cosworth zu sagenhaften 8 Bestzeiten.
Der Rallye-Tross war eine willkommene Abwechslung für das Garnison-Städtchen Baumholder.
Für Lothar Kasprzyk, Jürgen Moritz und ihrem Suzuki Swift GTI 16V war der fröhliche Tanz
zwischen den unbarmherzigen Hinkelsteinen bereits ausgetanzt.
Es sollen seinerzeit, neben dem berühmten "Schinderhannes", auch einige "bekannte Gesichter" aus dem fränkischen Örtchen Streudorf durch den wilden Hunsrück gestreift sein!?
Hier Platz 6, in der Deutschen Rallyemeisterschaft die Führenden und
dazu noch große Sprünge im Mitsubishi Lancer Evo3 (Gruppe N).
Bravo Armin Kremer und Sven Behling!
Dieter Depping kämpfte wie ein Löwe im völlig privat eingesetzten Ford Cossie. Der zweite Platz und 8 Bestzeiten standen am Ende auf seinem Konto. Der Rückstand von 1.52 Min. kam, auch durch Reifenschäden zustande.
Im Gegensatz zu heute (2013), war die Pause im Sommer "anno 1996" nur kurz.
Als nächstes stand die Rallye Deutschland auf dem Plan!

Habt ihr noch Power?
Dann geht die Reise weiter... -> Deutschland Rallye 1996