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Rallye San Remo 1997

Bilder Übersicht

12 Jahre nach Walter Röhrl,
"1997 siegte auch wieder ein Rallye-Gott in San Remo"

"die neuen world-rally-cars 'WRC' sind da"...
...das alleine war schon ein Grund, für meinen Schwager Michl und mich, dem Rainer von rallye-wahn, im Oktober 1997 in die ligurischen Seealpen nach Italien "zur San Remo" zu reisen.
Der zweite Grund unserer Fahrt war, daß wir unbedingt den Uwe Nittel, als echten Werksfahrer in einem echten Gruppe-A Mitsubishi Lancer Evo3 unterstützen wollten.

Die Rallye-Weltmeisterschaft hatte damals, genauso wie heute (2018) vier Werksteams.
Ford trat im neuen Escort WRC, mit der Fahrerpaarung Carlos Sainz und Juha Kankkunen an. Subaru karrte zwei dieser wunderbaren blauen Impreza WRC für Colin McRae und Piero Liatti nach San Remo und Toyota war mit Didier Auriol und Freddy Loix und dem nagelneuen Corolla WRC gekommen. Mitsubishi trat noch mit der Gruppe-A-Version des Lancer Evo4 an, am Steuer saß kein geringerer als Weltmeister Tommi Mäkinen. Den zweiten Werks-Mitsubishi fuhr bei dieer Rallye San Remo unser deutscher Held Uwe Nittel.

Noch was neues gab es von damals zu erwähnen, nämlich die Rallye San Remo ist eine reine Asphaltrallye geworden. Die klassischen Schotterstrecken der Toskana wurden leider nicht mehr gefahren. Die Wertungsprüfungen fanden, seit 1997 erstmals nur noch auf geteerten Sträßchen und Wegen statt. Die erste Etappe begann auf den berühmten Asphaltprüfungen in den Bergen nördlich von San Remo. Am zweiten Tag wurden schöne Strecken oberhalb von Savona, rund um das schöne Städtchen Acqui Terme bedriftet, bevor es am letzten Tag wieder zurück, in die Berge von San Remo ging.

So, jetzt wenden wir uns endlich den Bildern aus einer absolut geilen Zeit, die für immer unvergesslich bleiben wird, zu.

Lehnt euch zurück und lasst euch mitnehmen,
diesmal zur Rallye San Remo 1997, nach Italien.

Ganz viel Spaß bei den Bildern einer verrückten Asphaltschlacht, wünscht euch, wie immer

euer Rainer




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Zum Auftakt gab`s erst mal den legendären Peugeot 205 Turbo 16 (Gruppe-B).
Weltmeister Tommi Mäkinen und Co Seppo Harjanne aus Finnland.
Der Belgier Freddy Loix mit dem neuen Toyota Corolla WRC.
Piero Liatti und Fabrizia Pons mußten 3 Meter vor der Lichtschranke der letzten Prüfung für fünf Sekunden kurz anhalten, um Teamkollegen Colin McRae den Sieg zu garantieren. McRae hat noch gute Chancen auf den WM-Titel und die wollte man bei Prodrive-Subaru halt nicht verdatteln.
"Stillleben"
Mittagspause in Acqui Terme.
Hammer-Atmosphäre
Die beiden drifteten herzerfrischend inmitten der Weltelite herum.
Das Jolly-Club-Team setzte Franco Cunico mit dem Ford Escort WRC ein.
Wieder ein reines Team vom italienischen Stiefel (außer dem Auto, das kam aus England).
Saustark unterwegs bei der San Remo, Uwe und Tina.
Da kommt unser Deutscher Heißsporn Uwe Nittel mit dem Gruppe-A Mitsubishi...
...dahergeflogen und kreiselt sich ein.
Rallyefahrer aus der ganzen Welt traten an, wie hier Sufan Raul aus Argentinien.
Dieser Mann startete auch bei vielen Mitropa-Cup Rallyes, also auch bei uns in Deutschland. Sein Name ist Claudio de Cecco (Italien).
...kommt aus Finnland, mag Asphalt eigentlich nicht so, fährt Ford
Escort WRC.
3 x oben:
Als kleine Einstimmung, für alle, die es noch nicht erlebt haben. "So schön sind Rallye`s in Italien".
Die Monte-Sieger und italienischen Subaru-Werksfahrer Piero Liatti und Fabrizia Pons gaben den Ton an.
Aber der Uwe war des öfteren "über" dem Limit unterwegs...
...was nicht sehr lange gut gehen konnte. So kam es, was kommen mußte, der Mitsubishi lag irgendwann zwischen den alten Ruinen im schönen Piemont.
...und die Fans staunten, was der Didier mit dem Toyota WRC alles anstellte.
Wir waren, als Fans, gut unterwegs...
...damals, dort unten in Italien.
Die Spanier Carlos Sainz und Luis Moya, letzterer wegen seiner Maschinengewehr-ähnlichen Beifahrer-Ansagen bekannt,
stellten den Ford Escort WRC auf Position 4 ins Ziel.
Schöne Strecken gab`s in den Bergen von San Remo. Rallyelegende Juha Kankkunen wurde aber hier nur 6.
Super am absoluten Limit gefahren mit dem Toyota Corolla WRC waren Belgiens Freddy Loix und Sven Smeets. Die beiden führten zeitweise, fuhren 6 Bestzeiten und zeigten deutlich das große Potential des neuen Toyota.
Langsam erwacht ein neuer Tag über dem Mittelmeer am Strand von San Remo.
Malerische Landschaft rund um das Piemont-Städtchen Acqui Terme.
Uwe Nittel
Uwe und seine hübsche schwedische Beifahrer-Fee Christina Thörner.
Die Franzosen Didier Auriol und Denis Giraudet waren richtige Asphaltglüher...
Die Menschen...
...entlang der Rallye San Remo.
Doch der Colin war so gut drauf an diesem Oktoberwochenende und hätte dieses 5-Sekunden-Geschenk
seines Teams überhaupt nicht gebraucht. Er hätte auch so gewonnen!
Und so war es dann auch!
Colin McRae gewann mit Nicky Grist im superhammergeilen Subaru Impreza WRC
diese überragende Rallye San Remo 1997 mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur 6 Sekündchen.
Der vierfache Rallyeweltmeister Juha Kankkunen mit Juha Repo auf dem heißen Sitz...
Carlos Sainz
Hoffentlich hat es euch ein wenig gefallen, denn ich möchte euch nun zu unserem Saisonabschluß von damals einladen,
der 3-Städte Rallye 1997...

...kommt halt einfach mit ins gemütliche Niederbayern.