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Unsere Engel sind alles... nur nicht gelb!

Lustiges

Der ganze "Zwischenfall" begann mit einem harmlosen Ausrutscher des ehemaligen Dakar-Siegers Nasser Al-Attiyah.
Der Mann aus Qatar verpasste mit seinem Ford Fiesta R5 einen Bremspunkt, was im strömenden Regen durchaus passieren kann, und blieb beim zurückfahren auf die Strecke in einem kleinen saarländischen Graben hängen.
Eigentlich bei einer Rallye kein Problem, denn die Fans sind ja auch noch da. Normalerweise wird so ein Rallyeauto "Ruck-Zuck" herausgeschoben aus dem fiesen Graben und die Zeitenjagd ginge für Nasser weiter.

Kein Problem, oder?




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Der Bolide hängt fest. Wenn er häng, dann häng er!
Nasser Al-Attiyah bitte um Hilfe...
...und das Volk trabt an. "Pardon", es möchte gern helfen...
Wo sind die gelben Engel?
Die ersten Helfer erreichen Nasser`s Auto, werden aber weg gezerrt.
Endlich sind genug Fans da und der Mann im "Streckenposten-Gewand" zerrt immer noch Leute weg.
Das ist doch nicht zu fassen!
Endlich sind die Betonköpfe weg und es kann los gehen.
...jetzt wird sogar noch eingeschwert. Echte Fans wissen halt, wie`s geht...
...und schon ist der Bolide draußen.
Da kommt ein belgischer Fan und kann es gar nicht fassen, …
...auf wie viel Blödheit man in Deutschland trifft (!!!)
Nun wird sich doch irgendwie geeinigt, …
...und eigentlich haben wir Rallye-Fans den "Depperln" schon gezeigt wie`s geht !
Denn "Unsere Engel sind alles, ...nur nicht gelb" !!!
Nun kann ich mir natürlich als Zeuge dieses Vorfalls einen kleinen Kommentar auch nicht verkneifen:

"Selbstverständlich ist die Sicherheit aller Beteiligten super wichtig! Aber auf der ganzen Welt ist es halt mal so, dass Rallyefans in so einem Fall natürlich gerne helfen und es auch dürfen.
Nur in Deutschland ist das nicht so, weil ein paar hohe Herren meinen, dass eine Sperrzone eine Sperrzone ist, in der sich nicht einmal mehr "Karl der Käfer" aufhalten darf!
Bei der Rallye Monte Carlo wäre die ganze Aktion von den Marshalls einfach abgesichert worden, um das herausgerutschte Auto möglichst schnell aus der Gefahrenzone herausschieben zu können.
Aber wir sind hier ja hier nicht bei der Monte (leider) und wir können dem veranstaltenden ADAC nur bitten, sein Sicherheits-Personal in der Zukunft nicht mehr so 'scharf ' zu machen, damit sich derartige Missgeschicke nicht wiederholen.
Bitte lernt aus den Fehlern!
Zuletzt möchte ich den Veranstaltern danken für eine spannende Rallye Deutschland 2014 und für die enormen Anstrengungen, die ihr für uns geleistet habt, um diese tolle Rallye-Veranstaltung überhaupt möglich zu machen.
Vielen Dank!"

Liebe Grüße!

Euer
Rainer

...wird aber von der Obrigkeit brutal zurückgepfiffen.
Sogar richtig handgreiflich wird man.
(Liebe Streckenposten, "so etwas geht gar nicht"!)
Nasser Al-Attiyah läßt den Allradler spulen, Rauch steigt auf...
Wenn die Ordner nicht dagegen gearbeitet hätten, sondern die Menschen unterstützt hätten,
wäre die Kuh schon seit zwei Minuten vom Eis!
Wo sind die gelben Engel?
Der freundliche belgische Streckensprecher sagt sogar "liebe Marshalls, wir sind hier nicht beim Fußball...!"