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Mausdoutschmatza

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Der Herr links ist ein erfahrener Marshal aus dem Main-Kinzig Kreis.
Bei der Deutschland Rallye '10 hat er zusammen mit über 140 anderen
Funkern die Panzerplatte abgesichert. Bei dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist er
jedes Jahr vertreten und auch beim Langstreckenpokal.
Einen Einsatz im (Zitat) "Ausland" hatte er bis dahin allerdings noch nicht.

Bei diesen vier Mädels aus Fürstenstein bestellte er aus Spass Kaffee und Kuchen, um die Wartezeit zwischen den Prüfungen zu überbrücken. Nach der WP zogen sie von Dannen...

Kurz vor Beginn des nächsten Durchgangs waren die vier wieder an dem Zuschauerpunkt.
Mit einem dicken Grinsen und einem Teller mit zwei Stückchen Kirschkuchen. "Kaffee hatten wir leider keinen mehr."
Der freundliche Streckenposten staunte nicht schlecht und freute
sich wie ein Schnitzel auf die süße Überraschung.

In Zukunft, wenn er beim 24-Stunden-Rennen in der verregneten Eifel sitzt,
wird er sich mit ziemlicher Sicherheit an dieses Stück Kuchen erinnern.
Und beim nächsten Besuch hier weiß er, dass man die Worte von den Niederbayern
auch in Stein hauen könnte. Sie sind auf jeden Fall keine "Mausdoutschmatza"!

Als "Mausdoutschmatza" wird in Bayern jemand bezeichnet, der viel redet, aber nur heiße Luft von sich gibt. Im Rest von Deutschland auch als "Dampfplauderer", "Sprücheklopfer" oder "Schwätzer" bekannt. Dass die Niederbayern alles andere als das sind, durfte ein Streckenposten bei der Niederbayern-Rallye 2010 erfahren.